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Poems

Wortkotze...

Das hier ist also eines meiner neuesten Werke...es ist mal vom Stil her was ganz anderes als all die anderen Gedichte,aber es gefällt mir.Meiner Meinung nach wird es zur Mitte hin besser und flacht dann wieder ab.Aber bildet euch eine eigene Meinung!

 

Wortkotze
Angewidert will ich meine Ohren verschließen.
Verschließen vor der naiven Wortkotze,
die aus ihren Mündern quillt.
Ich muss mich schützen,
kann ihre Worte nicht mehr ertragen.
Sie sind roh und ausgekotzt,
unbrauchbar.
Sie ekeln mich an.
Ihre ausgekotzen Gedanken
lassen Wut in mir hochsteigen,
meinen Kopf kochen. Brodeln.
Mein Körper zittert vor Ekel.
Gänsehaut bedeckt mein Fleisch.
Ich muss meine Ohren bedecken
Und spüre, wie Panik in mir aufkommt.
Sie erfüllt mich.
Ganz.

 

28.2.05 17:13


Anders sein

Ich habe nachgedacht.
Und ich finde es traurig, dass viele von uns ausgeschlossen, gedemütigt, verletzt oder ignoriert werden, weil sie anders sind. Weil sie nicht dem Raster entsprechen, dass die Allgemeinheit kennt.
Wenn man in eine Gegend kommt, wo sie so jemanden wie dich, so jemanden mit deiner Religion zum Beispiel, noch nie gesehen haben, dann reagieren sie abweisend auf dich.
Du bist nicht das, was sie gewohnt sind. Aber anstatt dich zu integrieren und eine neue Seite des Lebens, neue Ansichten und einen fremden Lebensstil zu integrieren und davon zu profitieren, zu lernen schließen sie dich aus.
Aus „Verzweiflung“, Unwissenheit und Ähnlichem sind sie gemein zu dir, lachen dich aus und akzeptieren dich nicht so, wie du bist.
Du bist anders als sie. Na, und? Anders sein bedeutet doch nicht schlecht zu sein!
Aber das sehen sie anders…Warum nur?

Anders sein

Du öffnest die Tür.
Langsam schiebst du dich in die Klasse
Dein Blick geht um,
erstarrt.
Erstarrt, weil sie dich anstarren.
Mit ihren Blicken durchbohren sie deine Haut.
Am liebsten würdest du nach draußen laufen.
Raus, ganz weit weg von hier…
Aber du kannst nicht,
du darfst nicht.
Du willst den Mund öffnen,
etwas sagen.
Aber es kommt nichts raus…
Du stotterst.
Dann lachen sie.
Laut und höhnisch hallt ihr Lachen in deinem Kopf.
Es dröhnt und du glaubst, dein Kopf würde platzen.
Ihre Worte klingen laut und schrill
Du hältst dir die Ohren zu,
du willst fliehen.
Aber deine Beine können nicht;
Können nicht weg.
Wie angewachsen stehst du da,
rührst dich nicht vom Fleck.
Sie lachen noch immer.
Du spürst den Blick auf deinem Körper,
siehst die Finger, die auf dich zeigen.
Langsam spürst du, wie etwas Nasses über deine Wange streift.
Salzig trifft es auf deinen Lippen auf.
Du willst es nicht,
kneifst die Augen zu.
Aber es wird schlimmer.
Du spürst, wie deine Augen feucht werden
Und willst hier weg.
Zwingst deine Beine, dich zu tragen.
Sie gehorchen.
Noch weit draußen hörst du, wie sie lachen.
Das Bild ist in deinem Kopf eingebrannt.
Du kannst es nicht ausschalten,
denn wenn du die Augen schließt,
ist es noch da.
Verzweifelt,
Erschöpft
Sinkst du zu Boden.
Deine Knie stoßen hart auf dem kalten Boden auf.
Du siehst zum Himmel und schreist:
Warum?
4.1.07 10:10


Pfad des Todes

Pfad des Todes
Warum endet der Pfad für mich nicht?
Er ist so steinig,
die Scherben bohren sich spitz in meine Füße.
Blut bedeckt den Boden.
„Ich kann nicht mehr!“
Ich falle,
spüre, wie er Stoff an meinen Beinen vom Blut durchnässt.
Schaue nach oben,
in den Himmel,
in die Ferne.
Nichts.
Nur eine schwarze Finsternis
Und der Pfad, der nicht enden will…
Lang und steinig erstreckt er sich in die Dunkelheit.
Gesäumt von knorrigen Bäumen mit alten Ästen.
Trostlos und bedrohlich starren sie einen an.
Es ist, als würden sie mich ansehen, mich auslachen.
Sie nehmen mir die Kraft,
die Kraft, die mir eh schon fehlt.
Der Pfad ist zu lang,
die Zeit zu kurz.
„Warum?“
Verzweifelt schaue ich in den Himmel,
aber die Sonne verdunkelt sich.
Eine große,  schwarze Wolke schiebt sich vor das einzige Licht in meinem Leben,
vor die Sonne.
Ich werde nicht mehr weitergehen,
werde hier liegen und verbluten.
Langsam spüre ich, wie es feucht wird an meiner Brust.
Ein stechender Schmerz durchfährt mich.
Als ich meine Hand sehe, ist sie tiefrot.
Tiefrot vom Blut.
Ich taste wieder an meiner Brust.
Doch dort ist alles feucht….
Nass vom Blut, das aus meinem Herzen kommt.
Ich verblute.
Mein Herz will sterben, meine Seele ist es bereits.
Ich knie nieder und sehe ein letztes Mal in den Himmel.
Kann gerade noch einen Schimmer erkennen,
ein kleines Licht.
Doch dann wird alles schwarz um mich.
Spüre, wie mein Kopf auf den Boden fällt.
Dann bin ich weg…

28.2.05 17:13


Pfad des Todes

Warum endet der Pfad für mich nicht?
Er ist so steinig,
die Scherben bohren sich spitz in meine Füße.
Blut bedeckt den Boden.
„Ich kann nicht mehr!“
Ich falle,
spüre, wie er Stoff an meinen Beinen vom Blut durchnässt.
Schaue nach oben,
in den Himmel,
in die Ferne.
Nichts.
Nur eine schwarze Finsternis
Und der Pfad, der nicht enden will…
Lang und steinig erstreckt er sich in die Dunkelheit.
Gesäumt von knorrigen Bäumen mit alten Ästen.
Trostlos und bedrohlich starren sie einen an.
Es ist, als würden sie mich ansehen, mich auslachen.
Sie nehmen mir die Kraft,
die Kraft, die mir eh schon fehlt.
Der Pfad ist zu lang,
die Zeit zu kurz.
„Warum?“
Verzweifelt schaue ich in den Himmel,
aber die Sonne verdunkelt sich.
Eine große,  schwarze Wolke schiebt sich vor das einzige Licht in meinem Leben,
vor die Sonne.
Ich werde nicht mehr weitergehen,
werde hier liegen und verbluten.
Langsam spüre ich, wie es feucht wird an meiner Brust.
Ein stechender Schmerz durchfährt mich.
Als ich meine Hand sehe, ist sie tiefrot.
Tiefrot vom Blut.
Ich taste wieder an meiner Brust.
Doch dort ist alles feucht….
Nass vom Blut, das aus meinem Herzen kommt.
Ich verblute.
Mein Herz will sterben, meine Seele ist es bereits.
Ich knie nieder und sehe ein letztes Mal in den Himmel.
Kann gerade noch einen Schimmer erkenne,
ein kleines Licht.
Doch dann wird alles schwarz um mich.
Spüre, wie mein Kopf auf den Boden fällt.
Dann bin ich weg…

19.12.06 20:48


Deutsch-Arbeit...Dein Leiden,deine Leiche

Mein Gedicht in der Deutsch-Arbeit,mit dem ich beste chancen auf einen weiteren Besuch bei der Schulpsychologin habe...

Blut.
Es fließt aus deinem Mund.
So rot, so wunderschön.
Genau wie du.
Ich griff nach deinem Hals,
würgte.
Schlug auf dich ein und sah, wie dein Blut floss.
Schlug so oft zu, bis das Blut versiegte
Und dein toter, schöner Körper mir nichts mehr gab.
Nun liegst du hier,
In mitten der Kälte.
Bist selbst kalt und starr.
Doch meine Wut ist verschwunden.
Verschwunden, als ich mein Werk sah.
Deine Leiche.
Nun muss ich gehen, dich allein lassen.
Ich wollte es doch nicht!
Doch es würde mir niemand glauben.
Sie kennen uns doch,
Beobachten uns.
Immer…
Andauernd…
Ich sah, wie dein Blut floss,
nun wollen sie mein Blut fließen sehen.
Mein Ende naht.
Bald bin ich bei dir…
19.12.06 20:16


Krieg

Also versteht sich ja eigentlich von selbst,aber die Gedichte sind alle selbstgeschrieben

Weltkrieg: Ich fühle!
Um mich herum ist es laut,
es dröhnt, alle schreien,
das Feuer erhellt den nachtschwarzen Himmel,
Rauch zieht durch die Straßen.
Ich stolpere vor mich hin,
bin müde, kann nicht mehr weitergehen.
Doch ich muss!
Ich muss leben!
Zwinge meine Füße zu gehen,
suche Halt auf den Trümmern.
Keiner beachtet mich, keiner sieht mich.
Mütter weinen, Kinder schreien…
Ich gehe weiter,
ich will leben, ich gebe nicht auf.
Männer laufen vorbei,
schleppen Wasser zum Löschen herbei,
Warum?
Ich laufe an qualmenden Häusern vorüber,
sehe verbrannte Leichen auf der Straße,
Kinder ohne Arme, mit schwarzverkoltem Gesicht
Ihre Tränen haben weiße Streifen auf ihre Wangen gemalt,
doch mein Herz bleibt stumm,
regt sich nicht.
Ich achte nur auf mich,
gehe weiter,
einfach stur geradeaus.
Achte auf niemanden, nehme mir meinen Weg.
Doch auf einmal endet die Straße,
Stehe vor den verkohlten Resten eines Hauses
Bleibe stehen und schaue auf.
Blicke in die starren, toten Augen dreier Männer
Sie hängen vor mir, einen Strick um den Hals
Vor ihrer Brust ein Schild:
„Ich bin ein Verräter!“
Doch sie haben nichts getan,
auch sie sind Menschen,
von den wahren Verrätern erhängt,
für die Freiheit gekämpft.
Plötzlich spüre ich eine Regung in meiner Bust.
Etwas Nasses läuft meine Wange hinab,
trifft salzig auf meine Lippen auf
und versiegt dort:
Eine Träne!
Sie durchbricht meine innere Taubheit
Und ich will schreien,
denn ich LEBE! Ich FÜHLE!

23.11.06 18:51


Texte (c) by Mary-Marf
Alle Grafiken und das allgemeine Design (c) by pSy
Hintergrundbild (c) by Victoria Frances
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