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Ein Rabbinischer Aufruf

EIN RABBINISCHER AUFRUF

Schluss mit religiöser Intoleranz !

"Religionsführer aller Richtungen sollten mutig handeln, um die Fehler der Vergangenheit zu berichtigen, damit der ganzen Menschheit ein Leben frei von Angst, Intoleranz und Verfolgung beschieden sein wird"...

Seit dem Beginn der Geschichte der Menschheit erzeugte religiöse Intoleranz unermessliche Qualen, Leiden und Verfolgungen bei den Bewohnern dieser Erde. Religiöse Autoritäten behaupteten eh und jeh nur ihre eigene Religion sei die einzig richtige. Rückweisungen dieses Exklusivitäts - Anspruches hatten jedoch unermessliche persönliche Leiden zur Folge. Man darf wohl ohne Übertreibung sagen, dass religiöse Verfolgungen der Menschheit mehr Leiden brachten als alle Naturkatastrophen zusammen genommen.

Jedoch, religiöse Intoleranz ist aufs engste mit den grundlegenden Schriften der meisten Religionen verflochten. Ihren Anspruch auf Intoleranz und Überlegenheit verewigten sie damit auch für künftige Generationen.

Religiöse Führer sollten ihre Verantwortung sehend sich dieses Unheils erinnern und deutlich verkünden, dass jede Erklärung der Minderwertigkeit anderer Religionen nur Zeichen einer traurigen historischen Vergangenheit sind, fern der heutigen Generation.

Noch dürfen wir es uns nicht erlauben von der Heilung der Wunden Abstand zu nehmen, die frühere Generationen masslos erleiden mussten. Religionsführer aller Richtungen sollten mutig handeln, um die Fehler der Vergangenheit zu berichtigen, damit der ganzen Menschheit ein Leben frei von Angst, Intoleranz und Verfolgung beschieden sein wird.

Ich appeliere an die Empfänger dieses Aufrufs, durch dessen Weitergabe an Medien und religiöse Anführer, einen eigenen Beitrag zum weltweiten Fortschritt der Menschheit zu leisten.
 
Rabbi Dov Edelstein
Alfei Menashe, Israel



... UND NOCH EIN WORT ZUR HALAKHAH

"Hüte deine Zunge!"

Jemand, der üble Nachrede spricht, begeht selber ein Vergehen, und zwingt aber auch jenen zum Vergehen, der die üble Rede hört. Die Weisen sagen: "Den Menschen zum Vergehen zwingen ist schlimmer als Mord. Der Mörder unterbricht das Leben des Menschen nur in dieser Welt; derjenige, der den Anderen zu sündigen zwingt, nimmt ihm die künftige Existenz weg" (Bamidbar Raba).

Es ist verboten im Gespräch mit jemandem auf die negativen Charaktereigenschaften eines anderen Menschen hinzuweisen. Auch ist es verboten auf irgendeinen spezifischen Fall der unangenehmen Erscheinungsformen der Charaktereigenschaft hinzuweisen (zum Beispiel „er hat sich geärgert&ldquo oder zu verallgemeinern (zum Beispiel „er wird ärgerlich und gereizt auf Grund Kleinigkeiten&ldquo. Solche Bemerkungen sind verboten, selbst wenn sie wahr und allgemein bekannt sind.

Es ist möglich, dass dem Menschen selber die Schwere dieses Fehlers nicht in allen Auswirkungen bekannt ist. Am besten ist es mit ihm taktvoll zu sprechen, und ihm zu empfehlen, der unangenehmen Charaktereigenschaft zu entfliehen. Auf solche Weise kann man das Gebot erfüllen, den Menschen auf seine Mängel hinzuweisen, und ihm somit einen großen Gefallen tun.
17.2.07 12:09
 


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